Im Juli 2024 kaufte ich mir ein e-Rennrad Trek Domane und begnn wieder mit Velofahren. Warum ein e-Rennrad? Mit 70 Jahren denchte ich, dass ich eine Unterstützung benötige, wenn ich mit meinem 40 Jahren jüngeren Sohn unterwegs sein willst. So kam es, dass wir gemeinsam Routen fuhren. Darunter zum Beispiel:
Im Juli 2024 erste Fahrt auf die Chrischona, 30.7 km in 1 ½ Stunden und 330 Höhenmeter. Da kam das e-Rennrad voll zur Geltung. Danach Fahrten wie: Bottmingen-Aesch-Zwingen-Dornach-Ettingen-Reinach 47.7 km in 2.12 Stunden und 350 Höhenkilometer (HM). Oft waren wir im Elsass nach Leymen-Wollschwiler-Biederthal mit 36 km. Dann Muttenz-Liestal-Gempendorf-Aesch mit 61 km in 2 ¾ Stunden und 710 HM. Aesch-Himmelried-Nunningen-Ziefen-Liestal 62.5 km 660 HM.
Ende 2024 waren es 567 km in 23 Stunden.
2025 begann bereits im Januar mit einer Ausfahrt via Ettingen-Bättwil-Biederthal-Leymen-Biel-Benken zurück nach Bottmingen. Rund 38 km in 1 ½ Stunden und 350 HM. Danach die üblichen Touren im Elsass, Baselbiet und so weiter.
Im Janaur waren es 60 km. Im März 102 km, April 135 km, Mai 221 km, Juni 156 km, Juli 265 km, August 368 km, es begann die Vorbereitung auf den Bosensee Marathon mit 150 km, welcher im September anstand. Für diese 152 km benötigte ich 6 ¼ Stunden mit 25 kmh und es waren 1080 HM. Dies ergab im September 367 km, Oktober 124 km und im November bisher 107 km. Am 13. Dezember war noch ein sonniger aber kalter Tag, wo ich das neue Rad ausprobierte.
Am 13. Dezember 2025 gab es noch einen sonnigen aber kalten Tag, wo ich mich auf das neue Rennrag schwang. Ich war gespannt, wie es mir ergehen wird.
Der erste Aufstieg zeigte mir bereits, was es heisst ein e-Rennrad zu fahren. Ich musste einiges an Kraft aufwenden, dass ich die Talholzstrasse, ab Starenstrasse, erfolgreich hoch kam. Danach ging es geradeaus und es war viel leichter zu radeln. Neben der Kälte machte mir auch die 5-wöchige Trainigspause zu schaffen. So musste ich mich stark anstrengen. Das Resultat war ernüchtern:
Bottmingen-Muttenz-Pratteln-Augst-Pratteln-Reinach-Bottmingen sind 37 km und dafür brauchte ich bei 290 HM fast 2 Stunden, was eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 19 km/h ergab.
Am 21. Dezember war noch einmal ein schöner Tag und ich fuhr zusammen mit Simon nach Reheinfelden bei kalten 7 Grad. Fazit: 2.10 Stunden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 22 km/h.
Ende 2025 waren es 1'960 km in 78 Stunden.
Bis Ende März 2026 arbeite ich mit einem Pensum von 60%. Danach habe ich mehr Zeit mich auf den Strassen fortzubewegen, die Natur zu geniessen und die Höhenmeter mit dem neuen Rennrad zu erklimmen (ohne Unterstützung (uff)). Darauf freue ich mich schon heute.
Trotzdem wird das e-Rennrad auch auf die Strasse kommen, denn es braucht Zeit, bis ich die Kraft in den Beinen haben werde ;-)